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Pune, 13. September 2026 – Ein besonderer Gottesdienst zum Beginn des neuen Schuljahres hat am Sonntag, dem 13. September, Familien aus verschiedenen Ländern in Pune zusammengeführt. Menschen aus Deutschland, Frankreich, Korea, Simbabwe und weiteren Ländern feierten gemeinsam einen internationalen Gottesdienst in englischer Sprache.
Nach einem ökumenischen Gottesdienst am Vorabend in der Emmaus-Kapelle in Delhi flog ich am Sonntagmorgen nach Pune. Die Vorfreude auf die Begegnung mit der internationalen Gemeinde war groß. Am Flughafen wurde ich von Tobias Gabriel herzlich empfangen. Bei einem gemeinsamen Frühstück auf dem schönen Balkon im 15. Stock der Panchshil Towers begann ein Tag voller Begegnungen und Gemeinschaft.
Anschließend wurde der Saal für den Gottesdienst vorbereitet und die musikalische und liturgische Gestaltung abgestimmt. Gegen 11 Uhr trafen die ersten Familien ein. Besonders schön war es, dass viele Kinder dabei waren und sich selbstverständlich in die Feier einbrachten.
Musik und Gebet über Grenzen hinweg
Die musikalische Gestaltung übernahmen Tobias Gabriel mit seinen Kindern, Damien, der Gitarrenspieler sowie Etienne, seine Frau und ihre Kinder. Die Musik gab dem Gottesdienst eine fröhliche und zugleich festliche Atmosphäre.
Im Mittelpunkt standen die biblischen Texte aus dem Buch Jesus Sirach, der Epistel und der Bergpredigt. Sie führten zu der Frage, woher die Weisheit kommt, die wir für unser Leben brauchen.
Die Schulsachen am Altar
Besonders eindrucksvoll war die Segnung der Kinder. Sie brachten ihre Schultaschen, Bücher, Hefte, Bleistifte und Schreibstifte zum Altar. Gemeinsam mit Brot und Wein wurden diese Zeichen des Schulalltags vor Gott gebracht.
Damit wurde deutlich: Auch das Lernen, die Schule, die Fragen und Hoffnungen der Kinder gehören zu ihrem Leben mit Gott. Wir baten um Gottes Segen für das neue Schuljahr, für Freude am Lernen, gute Begegnungen und Menschen, die die Kinder auf ihrem Weg begleiten und ermutigen.
Weisheit ist mehr als Wissen
In der Predigt ging es um die Erkenntnis, dass Weisheit nicht allein aus Büchern und schulischem Wissen entsteht. Bildung ist wichtig und eröffnet Kindern und Jugendlichen viele Möglichkeiten. Doch ebenso prägen uns die Erfahrungen des Lebens: Begegnungen, Freude und Enttäuschungen, Erfolge und Schwierigkeiten.
Im Licht Jesu können wir lernen, diese Erfahrungen zu verstehen und aus ihnen zu wachsen. Weisheit bedeutet deshalb mehr als Wissen. Sie zeigt sich darin, wie wir unser Leben gestalten, Verantwortung übernehmen, zwischen Gut und Böse unterscheiden und anderen Menschen mit Achtung und Liebe begegnen.
Bildung soll nicht nur den Kopf, sondern auch das Herz bilden.
Gebet für die Menschen
In den Fürbitten wurde nicht nur für die Kinder und ihre Familien gebetet, sondern auch für Menschen, die unsere Hilfe, unseren Beistand und unsere Hoffnung brauchen. Gerade in einer internationalen Gemeinde wird deutlich, dass unser eigenes Leben mit dem Leben vieler anderer Menschen verbunden ist.
Der Gottesdienst wurde so zu einer Feier des Glaubens, der Hoffnung und der Verbundenheit.
Ein besonders berührender Moment war das gemeinsame Vaterunser. Obwohl der Gottesdienst auf Englisch gefeiert wurde, betete jede und jeder das Gebet des Herrn in der eigenen Muttersprache. So erklang ein einziges Gebet in vielen Sprachen – ein schönes Zeichen für die Vielfalt und zugleich die Einheit der internationalen Gemeinde.
Ein neuer Anfang
Am Ende war eine große Freude und Dankbarkeit unter den Mitfeiernden zu spüren. Die Feier gab dem Beginn des neuen Schuljahres einen besonderen geistlichen Rahmen und ließ die Kinder erfahren, dass Gott sie auf ihrem Weg begleitet.
Der Wunsch entstand, solche internationalen Gottesdienste künftig regelmäßig zu feiern. Der nächste Gottesdienst findet am 22. November 2026 statt.
Agape und Abschied
Nach dem Gottesdienst setzte sich die Begegnung bei einem gemeinsamen Agape-Mahl in einem schönen Restaurant fort. Bei gutem Essen und anregenden Gesprächen klang der besondere Vormittag in herzlicher Atmosphäre aus.
Am Nachmittag flog ich zurück nach Delhi. Dankbar nahm ich die vielen schönen Begegnungen und besonders die bewegenden Momente mit den Kindern mit. Das Vaterunser in den verschiedenen Muttersprachen und die Schulsachen der Kinder am Altar bleiben als besondere Zeichen dieses Gottesdienstes in Erinnerung.
Möge Gott alle Kinder auf ihrem weiteren Schulweg begleiten und ihnen Weisheit, Freude und Zuversicht schenken.
Gerne hielten wir diesen besonderen Tag auch in einem gemeinsamen Foto fest. Der Gottesdienst wurde zudem gefilmt und kann auf YouTube angesehen werden:


Am Fest Allerseelen, dem 2. November, versammelte sich unsere deutschsprachige katholische Gemeinde in den Panchshil Towers, Pune zu einer feierlichen und sehr berührenden Eucharistiefeier. Viele Gläubige kamen zusammen – getragen von der Hoffnung des Glaubens und der bleibenden Liebe zu unseren Verstorbenen.
Auch wenn wir fern der Heimat leben und nicht die Möglichkeit haben, die Gräber unserer Angehörigen zu besuchen, waren sie uns in diesem Gottesdienst ganz nah. Als Zeichen unserer Verbundenheit entzündeten wir Kerzen für unsere lieben Verstorbenen. In großer Wertschätzung und im Gebet verlas der Zelebrant Pfarrer Dr. Arul Lourdu die Namen all jener, für die wir besonders beten wollten. Jeder Name blieb wie ein stilles Dankgebet im Raum – ein Erinnern voller Liebe und Hoffnung.
In kurzen persönlichen Gedanken teilten Gottesdienstteilnehmer, welchen Wert das Leben hat und wie sehr uns diejenigen geprägt haben, die uns vorausgegangen sind. In seiner Predigt betonte Pfarrer Arul Lourdu, dass unser Leben in Jesus Christus seine volle Erfüllung findet – und dass der Tod nicht das Ende bedeutet, sondern der Anfang des ewigen Lebens bei Gott.
Die musikalische Gestaltung durch die Band mit Tobias, Gabriel, Elias und Sophia schenkte dem Gottesdienst eine ganz besondere Tiefe. Wir sangen Lieder auf Deutsch und Englisch – ein Zeichen der Einheit in unserer Vielfalt und der weltumspannenden Gemeinschaft der Kirche.
Die Atmosphäre des Gottesdienstes war geprägt von Trost, Zusammenhalt und Gnade. Viele äußerten den Wunsch, bald wieder gemeinsam zu feiern – besonders an Weihnachten und zur Heiligen Messe im neuen Jahr.
So wurde dieser Allerseelengottesdienst zu einem starken Zeugnis unseres Glaubens: Auch wenn wir die Gräber nicht besuchen können, bleiben wir durch Gebet und Liebe untrennbar mit unseren Verstorbenen verbunden. In Christus bilden wir eine Familie – auf Erden und im Himmel.






International Pentecost Eucharistic Celebration in Pune
“Lord, send out your Spirit, and renew the face of the earth”
An inspiring and grace-filled International Pentecost Eucharistic Celebration was held on Sunday, 24 May 2026, in Pune for the international Catholic community living in the city. The Holy Eucharist was organised by the German community in India and in Pune under the dedicated leadership of Mr. Tobias Gabriel, who, together with many committed families, helped create a deeply prayerful and welcoming celebration.
The beautiful musical animation of the liturgy was led by Tobias Gabriel and his family, together with Etienne, Thérèse, and their family. Through joyful Pentecost hymns and worship songs in English, the congregation was drawn into an atmosphere of prayer, thanksgiving, and unity. A special birthday song was also sung for the Mother Church on the feast of Pentecost, celebrating the birth of the Church through the coming of the Holy Spirit.
The Holy Mass was presided over by the German Chaplain in India, Rev. Dr. Arul Lourdu. Around fifty faithful participated in the Eucharistic celebration, representing many nations including Germany, France, South Korea, Ghana, Sri Lanka, Brazil, and several other countries. The diversity of cultures and languages beautifully reflected the message of Pentecost itself, where people from every nation heard the mighty works of God proclaimed in their own tongues.
Many children and families actively participated in the liturgy. Several ministers proclaimed the readings with devotion, while Kilian and Paulina served reverently at the altar as altar servers. The atmosphere throughout the celebration was joyful, peaceful, and spiritually uplifting.
The liturgy of Pentecost Sunday centred on the powerful readings from the Acts of the Apostles, the First Letter to the Corinthians, and the Gospel according to Saint John. The first reading from Acts 2:1–11 described the descent of the Holy Spirit upon the Apostles with tongues of fire and the miracle of many languages. The responsorial psalm proclaimed: “Lord, send out your Spirit, and renew the face of the earth.” Saint Paul reminded the faithful that although there are different gifts and forms of service, all are united in the one Spirit and one Body of Christ. In the Gospel, the risen Christ appeared to the disciples and breathed upon them, saying: “Receive the Holy Spirit.”
The homily was conducted in a lively and interactive dialogue form, allowing the faithful to reflect together on the meaning and identity of the Church. The congregation pondered various names and images of the Church such as Kyriake, Ekklesia, the Bride of Jesus Christ, Institution, and Sacrament. The faithful renewed their commitment to build up the Church through the talents and graces received from the Holy Spirit.
At the conclusion of the Eucharistic celebration, families who would soon be leaving Pune and India came forward to receive a special blessing after the solemn blessing of the congregation. It became a touching moment of gratitude, farewell, and prayerful sending forth.
After the Eucharistic celebration, several families gathered together with Rev. Dr. Arul Lourdu for a wonderful fellowship lunch. In a joyful and warm atmosphere, people from different nations shared food, conversations, laughter, and friendship. The gathering became a beautiful continuation of the Pentecost celebration, expressing the unity and communion created by the Holy Spirit. The families especially enjoyed the happiness and peace of being together as one international Christian community, rejoicing in the grace and joy of receiving the Holy Spirit.
The entire community deeply experienced the living presence of the Holy Spirit during the celebration. Many felt that the same Spirit who descended upon the Apostles more than two thousand years ago had once again filled the whole gathering with peace, unity, joy, and divine grace.
The International Pentecost Eucharist in Pune became a living witness that the Church is truly one family of God — many nations, many languages, but one faith, one Spirit, and one Lord.
All are already looking forward with great joy and expectation to the next International Holy Mass in Pune. The Pentecost celebration strengthened the bonds of friendship, faith, and communion among the faithful, and many expressed their desire to invite more families and friends to future gatherings. The community remains confident that even more people from different nations and cultures will join in the coming celebrations. United in faith and guided by the Holy Spirit, the faithful continue to grow together as one family in Christ. Truly, the Holy Spirit brings people together in joy, peace, love, and hope.
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